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01.08.2016

FDP-Stadtbezirksverband Innenstadt

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Bezirksvertretung Innenstadt räumt reihenweise Parkplätze ab

Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
Vernichtung von Parkraum hat weiteren Höhepunkt erreicht
Die Vernichtung von Parkraum in der Innenstadt hat in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung einen weiteren Höhepunkt erreicht. Die Fraktion Deine Freunde treibt mit ihren Anträgen zur Abschaffung von Parkplätzen die Fraktion Bündnis'90/Die Grünen vor sich her. So vergeht keine Sitzung der Bezirksvertretung, in der keine Parkplätze, größtenteils Anwohnerparkplätze, vernichtet werden.

Mit dem Antrag von Deine Freunde, alle Parkplätze auf der Ehrenstraße zwischen Alte Wallgasse und Apostelnstraße abzuschaffen gehen 15, außerhalb der Lieferzeit sogar 21 Stellplätze verloren. Für die Anwohner und Geschäftstreibenden ein großer Verlust, zumal kein sinnvolles Umgestaltungskonzept für die Ehrenstraße vorliegt. Das konzeptlose Abräumen von Parkplätzen, um ein paar Bänke zwischen den Fahrradabstellanlagen aufzustellen, halten wir für eine Zumutung. Wir fordern eine gerechten Interessensausgleich zwischen allen Verkehrsteilnehmern. Jeder ist gleich wichtig und muss im Straßenkonzept hinreichend berücksichtigt werden.

Weiterhin sollen in der Gertrudenstraße auf gemeinsamen Antrag von Bündnis90/DieGrünen, Deine Freunde und DieLinke zwölf Anwohnerstellplätze entfallen. Dadurch soll der Fahrradverkehr angeblich bequemer und sicherer gemacht werden. Im Radverkehrskonzept Innenstadt, das gerade mit allen Stimmen der Bezirksvertretung abgestimmt wurde, ist diese Straße nicht als Fahrradstraße vorgesehen. Auf Grund des nicht sonderlich hohen Verkehrsaufkommens und der geringen fahrbaren Geschwindigkeit der PKW ist eine ernsthafte Gefährdungssituation für Radfahrer nicht erkennbar. Hier werden unseres Erachtens die Bedürfnisse der vielen Anwohner in diesem Viertel völlig verkannt und der Preis für das Wohnen weiter in die Höhhe getrieben. Nicht jeder kann oder will auf ein Auto verzichten und kann sich einen privaten Stellplatz leisten.

Maria Tillessen

(17.07.2016)

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