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07.03.2016

FDP-Stadtbezirksverband Mülheim

Meldung

Neues Gesicht für den Mülheimer Süden

Rolf Albach und Torsten Tücks
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Rolf Albach und Torsten Tücks
Euroforum Nord und Mülheimer Hafen
Schaut man sich das Projektgebiet im Mülheimer Süden heute bei Tag einmal genauer an, so entstehen zwangsläufig Assoziationen an Filme wie Mad Max oder Twelve Monkeys. Der alte Industriecharme ist zwar noch spürbar, aber die Zeichen des Verfalls sind an vielen Stellen sichtbar. Eingeschlagene Scheiben und leerstehenden Fabrikhallen, Graffiti und Müll. So ist der Zustand heute.

Es bedarf aber nur ein klein wenig Phantasie, um sich vorzustellen, was hier möglich ist. Der Mülheimer Süden und der Mülheimer Hafen bieten städtebauliche unglaubliche Potentiale. Angefangen von der unmittelbaren Rheinnähe über die zentrale Lage zwischen Deutz und Mülheim bis hin zu der spannenden räumlichen - ehemals industriell geprägten - Gebäudeanordnungen.

Baudezernent Franz-Josef Höing bezeichnete das vorangegangene Werkstattverfahren als „geglücktes Experiment“. Im Radisson Blu Hotel in Köln fand danach die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Hier wurde den Bürgern und Initiativen die Gelegenheit geboten mitzudiskutieren. Ein Angebot das rege genutzt wurde. Daneben wurden der aktuellste Sachstand der Planungen vorgestellt.

Insbesondere wurde auf die architektonischen Besonderheiten dieses Standorts eingegangen. So ist die Nähe zum Rhein und eine grüne Durchlässigkeit bei allen Planungsphasen berücksichtigt worden. Ebenso wird das historisch-industrielle Erbe Mülheims keinesfalls verleugnet, sondern als zentrales gestalterisches Element in den Mittelpunkt gestellt. Materialien die vormals in der industriellen Nutzung Anwendung fanden, werden in diesem Kontext neu Interpretiert.

Natürlich ließen es sich FDP-Stadtbezirksvorsitzender Dr. Rolf Albach und FDP-Bezirksvertreter Torsten Tücks nicht nehmen, sich ebenfalls über den neuesten Stand der architektonischen Visionen des Mülheimer Südens zu informieren. Die Kölner Liberalen waren auch schon bei dem Vorangegangen Werkstattverfahren involviert. Zu der Veranstaltung erklärt Tücks:

„Die Planungen und die Nachhaltigkeit dieses Projekts eröffnet einen völlig neuen Blick auf Mülheim und sein industrielles Erbe. Mit den vorgeschlagenen Ideen kommen wir dem Ziel einer neuen städtischen Wohnkultur, einem „Green-Urban-Water-Living“, unglaublich nah. Konsequent umgesetzt könnte hier ein Stadtviertel mit Modelcharakter entstehen, das auch für andere Städte interessant ist.

Sehr gelungen sind die offene Gestaltung der Gebäude und Plätze und die architektonische Verschmelzung mit dem Rhein. In diesem Kontext war auch sehr Interessant, dass man die Höhenunterschiede gezielt als Gestaltungelement einsetzen will.

Jedoch gibt es auch noch Dinge, die bei der späteren Planung dringend angemessen gewürdigt werden müssen. So verfügt das jetzige Programmgebiet nur über eine unzureichende ÖPNV-Struktur. Idealerweise könnte man sich hier eine neue Straßenbahnlinie vorstellen. Daneben sollte das neue Stadtquartier über genügend Nahversorgungspunkte verfügen. Wegweisend wäre auch eine ökologische Stromversorgung.

Mit dem Entwurf hat die Verwaltung eine solide Planungsgrundlage vorgestellt. Mit den Ergänzungen der Bürgerinnen und Bürger ist das Projekt nun bereit, in die nächste Phase einzutreten.“

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