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06.05.2003

FDP in der Bezirksvertretung Porz

Meldung

Dietzel: Porz als Modell für Kriminalprävention

Björn Dietzel
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„Porz soll zum Modell für vorbildliche Kriminalprävention werden“, fordert der Porzer FDP-Bezirksvertreter Björn Dietzel. Den Beginn dafür stellt ein Antrag in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung. In diesem fordern die örtlichen Liberalen eine regelmäßige Information über die Kriminalitätsstatistik und die gegensteuernden Präventionsmaßnahmen für den Stadtbezirk Porz. „Ergänzend zum Vorgehen unserer Fraktionen im Stadtrat und im Landtag erhoffe ich mir von dieser Initiative, dass das erste Haus des Jugendrechts in Porz errichtet wird“, so Dietzel.

„Das Haus des Jugendrechts ist ein Modellprojekt, das die verstärkte Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Justiz und Jugendhilfe unter einem Dach vorsieht. Durch diese Vernetzung aller am Jugendstrafverfahren Beteiligten können junge Straftäter frühzeitig durch gezielte, individuelle Hilfsangebote von der „schiefen Bahn“ geholt und die Bearbeitungszeiten um mehr als die Hälfte verringert werden“, so Dietzel weiter. Vorbild für Porz soll das Haus des Jugendrechts in Stuttgart-Bad Cannstatt sein.

Köln als Millionenstadt solle zum Vorreiter und Modellstandort werden und Porz biete aus liberaler Sicht die besten Voraussetzungen dafür. Durch Unterstützung der Verwaltung mit bezirksorientierten Mitteln seien in den letzten Jahren schon einige Maßnahmen, z.B. das Programm „Porz gegen Gewalt“, in diesem Bereich gestartet worden. Daneben habe man in Porz mit Zündorf-Nord, Finkenberg und Poll drei größere Gebiete, in denen individuelle Probleme mit unterschiedlichen Kriminalitätsarten durch zielgenauen Einsatz solcher Methoden und Mittel mit Modellcharakter durchgeführt werden könnten.

„Ich hoffe natürlich, dass die geforderte Präsentation der Kriminalitätsstatistik kein zu schlechtes Bild des Stadtbezirkes aufzeigt. Dennoch brauchen wir die Zahlen“, so Dietzel zur Begründung seines Antrages. „Es geht mir hier um ein gezieltes Gegensteuern, um Populisten und Ressentiments in Köln zu verhindern und gegen die gesellschaftliche Fehlentwicklung in dem Bereich vorzugehen. In Porz haben wir bereits begriffen, dass Prävention besser und günstiger als Nachsorge ist. Daher wollen wir den Einsatz in dem Bereich noch verstärken“, so der Liberale zum Abschluss.


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