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05.11.2015

FDP-Landtagsfraktion NRW

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Gebauer: Qualitativer Kurwechsel bei Inklusion unverzichtbar

Yvonne Gebauer, MdL
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Schulische Inklusion
Die Schulen in NRW stehen vor immensen Herausforderungen. Die überstürzte Einführung der Inklusion sorgt weiterhin für große Probleme, das zeigen Rückmeldungen aus den Schulen. „Es wäre fahrlässig gegenüber allen Kindern und Lehrkräften, wenn die Inklusion nicht endlich in qualitative Bahnen gelenkt würde“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Yvonne Gebauer. Handlungszwänge reichen von Qualitätsstandards, stärkerer Konzentration auf Schwerpunktschulen bis zu einem qualitativen Konzept für Berufskollegs.

Die Kritik von Lehrkräften und Eltern über unzumutbare Bedingungen der rot-grünen Umsetzung der Inklusion reißt nicht ab. „Wenn nach Aussage von Lehrkräften an allgemeinen Schulen Zeit und Rahmenbedingungen teilweise so unzureichend sind, dass de facto keine Förderung von behinderten Kindern erfolgt, wird die Inklusion ad absurdum geführt. Selbst die SPD und Frau Löhrmanns eigene Schulverwaltung räumen inzwischen öffentlich massive, qualitative Probleme bei der Inklusion ein. Ministerin Löhrmann aber beschränkt sich weitgehend auf wohlklingende Phrasen, statt zu handeln“, kritisiert die Schulexpertin der FDP-Fraktion.

Insbesondere die Grünen müssten endlich ihre Blockadehaltung gegenüber unerlässlichen Kurskorrekturen aufgeben. „Das schulische Inklusionsgesetz war bereits in der Anhörung verbändeübergreifend als ungeeignet verrissen worden. Rot-Grün hat die damaligen Warnungen ignoriert. Die Landesregierung ist es Schülern und Lehrkräften jedoch schuldig, aus den kritischen Erfahrungen zu lernen und eine qualitative Kehrtwende vorzunehmen. Einfach in ein paar Jahren zu evaluieren, ist unverantwortlich.“

Rot-Grün müsse endlich Qualitätsstandards festlegen. Es müsse klar sein, dass inklusiver Unterricht an Schulen nur dann möglich ist, wenn solchen Qualitätsstandards entsprochen werden könne. Daher muss nach Ansicht der Freien Demokraten stärker mit Schwerpunktschulen gearbeitet werden, um auch mehr Doppelbesetzungen zu ermöglichen. „Die Landesregierung muss aus ihren Fehlern lernen und darf sie an den Berufskollegs nicht wiederholen. Betroffene Verbände beklagen unzulängliche Informationen und Vorgaben zur Inklusion an Berufskollegs ab 2016/17. Dem Landtag wird eine Diskussion über die rot-grünen Planungen verweigert. Wenn Rot-Grün hier wieder zu spät und ohne ausreichende Qualität liefert, muss der Rechtsanspruch verschoben werden“, fordert Gebauer.

(30.09.2015)

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