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25.09.2015

Wahlbüro Henriette Reker

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Reker will schnell Maßnahmen zur Integration der Flüchtlinge umsetzen

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"Von Integrationslotsen unterstützen"
Die unabhängige Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker wird sich dafür einsetzen, dass Flüchtlinge in ihren Unterkünften schnell und kompetent von Integrationslotsen anhand eines umfangreichen und standardisierten Hilfeplans unterstützt werden, so dass sichergestellt ist, dass alle notwendigen Maßnahmen zur Integration eingeleitet werden.

„Nur so können die fast 8000 Menschen, die zur Zeit in unserer Stadt Zuflucht suchen und die täglich neu Hinzukommenden, bei uns Fuß fassen. Wir müssen Flüchtlinge endlich als Chance und nicht nur als Herausforderung sehen, denn sie bringen große Potenziale mit. Ihnen einen menschlichen Empfang zu geben, sie angemessen unterzubringen und zu versorgen, aber auch ihre Integration so zu fördern, dass sie ihre Fähigkeiten entfalten können, bedarf weitreichenderer Überlegungen und Maßnahmen beim Umgang mit ihnen“, erklärt Henriette Reker.

Sie möchte deshalb erstens, dass die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter des Wohnungsamtes, die die vom Land NRW zugewiesenen Flüchtlinge in einem Schlüssel von 1 zu 80 betreuen, von Integrationslotsen unterstützt werden. „Diese müssen mit einem ebensolchen Schlüssel zur Verfügung stehen und eine entsprechende Qualifizierung haben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Mülheimer Stadtteilmütter und die Mentorinnen und Mentoren des Programms „Mit Migranten für Migranten“, sagt Henriette Reker.

Die Integrationslotsen sollen anhand eines festgelegten Hilfeplans den Flüchtlingen bei allen nötigen Schritten helfen. Wichtig sei dabei, auf die spezifischen Bedarfe von besonders schutzbedürftigen Personengruppen wie Kindern, allein reisenden Frauen, Traumatisierten, Kranken, Opfern von Gewalt, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderungen einzugehen. Diese enge Betreuung soll bis zum Auszug aus der jeweiligen Unterbringungseinrichtung erfolgen.

Zweitens soll dringend eine Bestandsaufnahme aller Angebote gemacht werden, die es für Flüchtlinge in Köln gibt: der Stadt, der Hochschulen, der Willkommensinitiativen und der Hilfsorganisationen. In einer Integrations-Map sollen all diese Angebote zusammengeführt und dargestellt werden.

„Und drittens muss das Thema Integration direkt im OB-Amt angesiedelt werden“, erklärt Henriette Reker. „Hier soll eine Stabsstelle für Flüchtlinge geschaffen werden, die die jetzige Task-Force leitet. Diese muss weiterentwickelt werden zu einer Kommission für Unterbringung und Integration. Als Oberbürgermeisterin von Köln werde ich mich für eine sofortige Umsetzung aller genannten Maßnahmen einsetzen.“

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