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26.09.2015

FDP-Kreisverband Köln

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"Von Wundern und vom Wundern"

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„…oder so“ – die Kolumne von Maren Friedlaender
Was haben Ferdinand Dudenhöffer, Lourdes und Köln gemeinsam? Mit Radio Eriwan gesprochen: Im Prinzip nichts, aber abwarten, das biege ich schon noch hin…

Vorerst geht es mal um Wunder. Die gibt es ja immer wieder. Nicht nur in Lourdes, auch in der Automobilbranche, wie wir seit dieser Woche wissen. Wenn nun alle Brennpunkt-Sendungen zu VW abgearbeitet sind, dann werde ich Ferdinand Dudenhöffer bitten, seinen Rauhaardackel-Blick mal auf Köln zu richten. Der Fachmann wird hier dringend benötigt.

Mit meinen rudimentären betriebswirtschaftlichen Kenntnissen dachte ich, dass die neuen Herren des Staatenhauses, die BB Group, lieber keinen Verdienstausfall haben würden. Verdienstausfall bedeutet doch Ausfall von Verdienst. Sagt ja das Wort. Also müsste die BB Group doch froh sein, wenn das Staatenhaus nicht zur Not-Herberge der Oper würde. Dachte ich. Hier nun fängt das Kölner Wunder oder Wundern an.

Kaum kam der Konkurrent, MMC-Studios aus Ossendorf, ins Gespräch, da wurde die BB Group erst richtig scharf auf den Verdienstausfall. Sogar so scharf, dass sie den Ausfall plötzlich viel geringer einschätzten. Das soll man nun verstehen. Aber ist wohl eher so eine Art, na, sagen wir mal, kleines Wunder. Oder wie der Stadt-Anzeiger titelte: „Kurioser Kölner Opern-Basar“.

Dann ging das Spektakel erst richtig los. Angebote für das Opernasyl und Vorlagen der Verwaltung schossen nur so ins Kraut. Wenn da noch jemand den Durchblick hatte, wundert es mich nun wirklich. Dass es überhaupt noch zu einer Entscheidung kam, ja, das war dann wohl das eigentliche Mysterium. Am Ende bekam das Staatenhaus den Zuschlag. Warum, weiß nur die heilige Allianz der Sozialdemokraten, Linken und Grünen. Hier nun bin ich wirklich auf Herrn Dudenhöffer, Freunde nennen ihn Ferdi, angewiesen.

Wenn der Spezialist für schwierige ökonomische Fälle dieses Kölner Wunder doch auch mal so unter die Lupe nehmen könnte, wie die Diesel-Story von Volkswagen. Dann käme vielleicht Licht ins Dunkel trotz der Abgaswolken aus Wolfsburg, die ja viel dicker sind, als wir vermuteten. Aber Achtung, der Dudenhöffer, der fackelt nicht lang, der hat dem VW-Chef Winterkorn ratzfatz den Rücktritt anempfohlen. Und siehste, kurz darauf, dann auch so geschehen. Also jetzt gut aufpassen, liebe Kölner Oberverantwortungshutträger.

Bei all den Begegnungen mit Wundern wird er vielleicht in Köln heiliggesprochen, der Ferdi, und das Wasser des Rheins macht Blinde zu Sehenden. Zumindest die sozialdemokratischen. Dann könnten wir endlich mit Lourdes gleichziehen. Und alles wäre gut.

Nun haben Sie sicher verstanden, was Ferdi Dudenhöffer, Lourdes und Köln gemeinsam haben – oder so ungefähr.

Maren Friedlaender

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