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29.08.2015

FDP-Frakion im Rat der Stadt Köln

Meldung

MMC-Hallen sind preiswerter und terminsicher

Rathaus - Spanischer Bau, Sitz der Fraktionen im Rat der Stadt Köln
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CDU und FDP zur Interimsspielstätte der Oper
Die Kulturpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Ralph Elster, und der FDP-Fraktion, Dr. Ulrich Wackerhagen, erklären:

„Es ist nachvollziehbar, dass die Besucherorganisationen, der Verein Freunde der Kölner Oper, der Deutsche Bühnenverein und alle kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger mit der gegenwärtigen Situation unzufrieden sind. Die CDU- und die FDP-Ratsfraktionen sind dies auch.

Nach dem Desaster mit der Operneröffnung ist unser ganzes Bestreben darauf ausgerichtet, dass wenigstens nun die Interimsspielstätte für die Oper funktioniert und die Kosten dafür auch darstellbar sind.

Es ist bekannt, dass die Verwaltung als Interimsspielstätte für die Oper das Staatenhaus präferiert und als einzige Spielstätte für geeignet hält, den von der Opernintendantin vorgestellten Spielplan umzusetzen.

Bis heute ist jedoch die Frage des fehlenden Brandschutzes für das Staatenhaus, nicht geklärt. Auch ist wegen des fehlenden Brandschutzes eine Eröffnung mit der Premiere von Benvenuto Cellini am 07. November 2015 nahezu ausgeschlossen.

Dies ist aber die unabänderliche Voraussetzung für die Bespielung des Staatenhauses. Hinzu kommen die enormen mit der Anmietung verbundenen Kosten in Höhe von monatlich 260.000 € zzgl. den Nebenkosten und den bis heute immer noch nicht bekannten Einrichtungskosten. Auf dieser Grundlage kann eine Entscheidung für das Staatenhaus gegenwärtig nicht erfolgen.

Darum haben sich die CDU- und FDP-Fraktion an die Geschäftsführung der MMC-Hallen gewandt, um zu klären, ob in deren Objekt eine Interimsstätte für die Kölner Oper unverzüglich umsetzbar wäre.

In den MMC-Hallen in Köln-Ossendorf kann die Halle 53 (2.000 qm) mit einer Höhe von 25 Metern, die Halle 41 (1.000 qm) und zusätzlich 2.000 qm Büroflächen, Werkstattflächen unverzüglich mit der Produktion begonnen werden. Dieses Angebot gilt optional nicht nur für die Spielzeit 2015/16, sondern darüber hinaus auch für die Spielzeiten 2016/17 und 2017/18.

Der Mietpreis der MMC-Hallen ist auch erheblich preisgünstiger als bei dem Staatenhaus. Auch sind erforderliche Investitionskosten in der Miete für die MMC-Hallen enthalten. Beim Staatenhaus muss die Stadt für die Investitionskosten noch zusätzlich aufkommen. Damit ist das Angebot der MMC-Hallen wirtschaftlicher und auch besser kalkulierbarer als das Staatenhaus.

Mit dem Aufbau und den Proben kann unverzüglich nach einer politischen Entscheidung begonnen und somit ohne großes Risiko die Premiere von Benvenuto Cellini am 07. November 2015 mit mindestens 1.200 Zuschauern, im Gegensatz zu dem beschränkten Platzangebot im Staatenhaus, erfolgen.

Durch die Höhe der Halle kann eine stark ansteigende Zuschauertribüne aufgestellt werden, die es ermöglicht, dass alle Besucher einen uneingeschränkten Blick auf die Bühne und das Orchester haben. Hinter der Bühne befinden sich die entsprechenden Räumlichkeiten der Hinterbühnen, die über Rolltore von außen zu befahren sind.

Entgegen der Annahme vieler Opernfreunde und Organisationen handelt es sich nicht um einen Profilierungswettkampf der politischen Parteien, sondern um die von ihnen zu übernehmende Verantwortung, dass ein Spielbetrieb mit geringen Risiken und überschaubaren Kosten so schnell als möglich aufgenommen werden kann. Diese Voraussetzungen sind bei den MMC-Hallen – vielleicht sogar bei den anderen Alternativstandorten - gegeben, jedoch nicht beim Staatenhaus.“


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