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23.05.2015

FDP-Kreisverband Köln

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"Wer eine Reise tut…"

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"...oder so" - Die Kolumne von Maren Friedlaender
Diese Woche fiel mir zu Köln nicht so richtig was ein. Das lag u.a. daran, dass ich in Berlin war. Also fiel mir natürlich mehr zu Berlin ein, insofern aber doch auch wieder einiges zu Köln. Man vergleicht ja. Viele Ähnlichkeiten gibt es zwischen Berlin und Köln eigentlich nicht. Höchstens, dass beide Städte ziemlich pleite sind - sorry, bei der öffentlichen Hand nennt man das, glaube ich, verschuldet. Und beide Städte werden von einem SPD-Oberbürgermeister regiert. Das muss nicht unbedingt einen Zusammenhang haben.

In Berlin heißt der OB Regierender Bürgermeister und übrigens nicht mehr Wowereit, falls irgendjemand das noch nicht mitbekommen hat. Der Neue heißt Müller und ist ebenfalls, sagen wir mal, finanziell indisponiert. Die leere Kasse hat er von Wowi geerbt, der sie wiederum von seinem Vorgänger geerbt hat und so weiter. Jeder Bürgermeister hat noch ein paar eigene Schulden draufgepackt, das muss man den Herren schon lassen. Vielleicht ist Berlin so arm, weil die Regierenden sich weniger Gedanken über eine erfolgreiche Wirtschaft, z.B. Firmenansiedlungen und Arbeitsplätze, machen. Sie haben viel zu viel damit zu tun, sich um Gleichstellungsfragen zu kümmern.

Berlin war die erste Stadt, die nach langen Debatten öffentliche Toiletten für Transsexuelle einrichtete, also eine Extratoilette, damit sich Transsexuelle nicht zwischen dem Gang auf eine Herren- oder Damentoilette entscheiden müssen. Und die weiblichen Ampelmännchen waren, glaube ich, auch eine Berliner Idee. Wobei ein weibliches Ampelmännchen schon an sich Quatsch ist. Heißt das dann Ampelfrauchen? Keine Ahnung. Ich hatte die Ampelmännchen bisher immer als geschlechtsneutral, geradezu asexuell empfunden.

Nun streiten sich die Stadträte landauf landab über das Aussehen der Ampelfrauen. Sie sollen nach Wunsch einschlägiger Verbände keine weiblichen Stereotypen bedienen. Selbstbewusst sollen die Ampeldamen daherkommen. Zugegeben, bei uns im Westen lassen Grüne und SPD ebenfalls nichts aus. In Dortmund fordern sie die Frauenquote für Ampeln. Da kann man sich nicht um solche Lappalien wie Wohnungs- oder Straßenbau kümmern.

Man muss Prioritäten setzen. Das sehe ich ein. Übrigens, die Wiener sind in der Ampelsache noch einen Schritt weiter gegangen. Die haben jetzt schwule Ampelpärchen, die Händchen halten. Das wirkt natürlich ungeheuer antidiskriminierend. Obwohl ich auf der Abbildung nicht entnehmen konnte, woran man den Ampelpärchen ihre sexuelle Orientierung ansieht.

Ja, wer eine Reise tut… Ist aber schön, wenn man merkt, dass die Leute in anderen Städten noch bekloppter sind als zu Hause. Insofern komme ich jetzt ganz gern nach Köln zurück.

Maren Friedlaender

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