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27.10.2001

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Sterck: "Jüdisches Museum kommt ans Rathaus!"

Hier soll das Haus der jüdischen Kultur entstehen
Hier soll das Haus der jüdischen Kultur entstehen
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Hier soll das Haus der jüdischen Kultur entstehen
„Das Haus und Museum der jüdischen Kultur kommt auf die freie Fläche am Rathaus“, ist sich FDP-Fraktionschef Ralph Sterck nach dem Experten-Hearing von Freitag sicher. Die Stadtverwaltung hatte aufgrund des von der FDP initiierten einstimmigen Beschlusses des Rates vom Februar letzten Jahres 40 Fachleute für Städtebau, Architektur und Kultur ins Stadthaus eingeladen, um über mögliche Standorte für das Projekt zu diskutieren. Die übrigen neben der Fläche am Rathaus vorgeschlagenen Standorte (Spanischer Bau, Haus Kutz, in und hinter Haus Neuerburg, Quatermarkt und Offenbachplatz) schieden jedoch im Laufe der Veranstaltung schnell “als zweite und dritte Wahl“ aus, wie Sterck die Diskussion im Anschluss zusammenfasst.

Die Teilnehmer des Hearings waren froh zu hören, dass durch einen reduzierten Raumbedarf der Einrichtung nur zwei Drittel des Trümmergrundstückes am Rathaus bebaut werden müssten. „Wir verlieren eine auswuchernde Fläche zwischen Rathauslaube und Gülichplatz, doch wir gewinnen zwei neue Plätze: Einen intimen Rathausplatz, der die Renaissancelaube des Rathauses wieder in seiner Vorkriegsform fasst, und einen Platz vor dem neuen Wallraf-Richartz-Museum“, schwärmte Sterck im Hearing. Alle Experten seien sich einig gewesen, dass es eine in Europa einmalige Chance sei, dass aus den im Boden versteckten Grundmauern des mittelalterlichen Judenviertels dieser neue Ort der Begegnung wachsen könne. Abgerundet werden soll das kulturelle Angebot durch die unterirdische Ausgrabungszone, die die Besucher auf eine Reise durch die zweitausendjährige Geschichte Kölns einladen wird.

„Da von keinem der Fachleute die Bebaubarkeit der Fläche in Frage gestellt wurde, zieht die zwischen CDU und FDP geschlossene Vereinbarung für die Errichtung dieses Projektes an dieser Stelle“, formuliert Sterck die politische Konsequenz. Im Koalitionsvertrag hatten die beiden Partner nämlich 1999 festgelegt, dass beim Bau eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur „der Standort am Rathaus mit der unterirdischen Ausgrabungszone erste Priorität“ habe.

Sterck erwartet von der Verwaltung entsprechend des gefassten Ratsbeschlusses, den zuständigen Gremien innerhalb von drei Monaten eine Beschlussvorlage mit diesem Standortvorschlag zu unterbreiten. Dann brauche die Verwaltung noch ca. ein Jahr für die Erstellung eines Masterplanes, die Durchführung eines Symposiums über die museale Konzeption und die Vorbereitung eines hochkarätig besetzten Architekturwettbewerbes. Parallel müsse die Fördergesellschaft die nötigen Mittel für dieses ohne städtischen Zuschuss zu finanzierende Projekt zusammenbekommen. „Wenn alles gut läuft, können wir Ende 2003 den ersten Spartenstich tun“, freut sich Sterck.

Hier kommen Sie zum Koalitionsvertrag und zum entsprechenden Ratsbeschluss.

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