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18.02.2015

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP will für Bundesgartenschau kämpfen

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Sterck: Nicht nur städtebaulicher Gewinn für Köln
Zur Erklärung des Oberbürgermeisters und des Dezernenten für Stadtentwicklung, auf eine Bewerbung für eine Bundesgartenschau zur Realisierung des südlichen Teils des Inneren Grüngürtels zu verzichten, erklärt Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat und seit 1999 Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Köln:

„Ich bin enttäuscht von dieser zögerlichen Haltung. Um den städtebaulichen Masterplan für die Innenstadt an dieser Stelle zu verwirklichen und den Inneren Grüngürtel an seinem südlichen Ende an den Rhein zu verlängern, sind enorme Kraftanstrengungen notwendig. Das ist mit dem normalen Instrumentenkasten der Stadtentwicklung nicht zu schaffen.

Leider setzt der OB damit seinen ablehnenden Kurs zu diesem Projekt fort, denn bereits 2013 hatte er versucht, das Geld für die entsprechende Machbarkeitsstudie einzusparen. Eine Mehrheit des Rates hatte ihn damals daran gehindert. Inwieweit die nun vorliegende Untersuchung nur dafür da ist, seine Haltung zu bestätigen, gilt es zu überprüfen.

Bei einem Projekt wie einer Bundesgartenschau darf man nicht allein die direkten Aufwendungen für den städtischen Haushalt sehen. Man muss den volkswirtschaftlichen Nutzen betrachten. Die Baumaßnahmen sichern und schaffen Arbeitsplätze und die Besucherinnen und Besucher bringen Geld in die Stadt, was der Kölner Wirtschaft gut tut.

Solche Großevents lösen Landes- und Bundeszuschüsse für Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur aus. Für die BuGa in diesem Bereich steht z.B. der
S-Bahn Südring mit einer neuen Verknüpfungshaltestelle zur künftigen Nord-Süd-Stadtbahn über der Bonner Straße ganz oben auf der städtischen Wunschliste. Ohne Bundesgartenschau ist das nicht zu realisieren.

In diesem Sinne werden die Freien Demokraten bei den nun anstehenden Beratungen in den Ausschüssen und im Rat für eine Bundesgartenschau kämpfen. Spätere Generationen werden es uns danken. Das haben auch die Kölnern BuGas 1957 und 1971 gezeigt, die sich bis heute mit ihren Grünanlagen wie dem Rheinpark für die Kölnerinnen und Kölner auszahlen.“


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