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23.12.2014

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressemeldung

Die Marke Köln soll leuchten

Ulrich Wackerhagen (FDP)
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Ulrich Wackerhagen (FDP)
Jährliche Befragung der Kulturpolitischen Sprecher
Das ist doch einmal eine gute Nachricht: Den führenden Kulturpolitikern in Köln ist die Kulturpolitik für diese Stadt eine Herzenssache. Diese positive Grundstimmung ändert natürlich nichts daran, dass manches im Argen liegt. Von mangelnder Transparenz ist die Rede. Dies und mehr in unserer jährlichen Befragung im Dezember. (M.Oe.)

Antworten von Ulrich Wackerhagen, Kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln (ungekürzte Version)

1. Was fehlt der Kulturstadt Köln, um heller leuchten zu können?

Das Wichtigste ist ein überzeugendes und durchschlagendes Kulturmarketing. Die Entwicklung der Marke Köln wurde bereits vor fünf Jahren begonnen und zeigt immer noch keine Wirkung.

2. Was war für Sie 2014 das erfreulichste kulturelle oder kulturpolitische Ereignis in Köln?

Köln hat ein herausragendes Kulturbautenprogramm: Die Realisierung von archäologischer Zone und jüdischem Museum; die Planung der neuen „Historischen Mitte“ auf dem Roncalliplatz – die Umsetzung wäre ein Leuchtturm; die Sanierung des Opernquartiers; der Erweiterungsbau für das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud kommt gut voran.

3. Was war für Sie 2014 das größte kulturelle oder kulturpolitische Ärgernis in Köln?

Die weltweit gerühmte Kunst- und Museumsbibliothek wird trotz eines neuen Antrags im Rat nun endgültig nicht, wie ursprünglich geplant, in den Neubau des Historischen Archivs am Eifelwall ziehen. Die neun Kölner Museen sind seit Jahren unterfinanziert und können ihre Fixkosten nicht decken. Hier müssen wir endlich zu ehrlichen Budgetansätzen kommen.


4. Wo sehen Sie Stärken und Schwächen der Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach?

Der soeben erschienene Kölner Kulturbericht 2014 ist sehr anschaulich und aussagestark, leider jedoch ohne Präsentation der Einrichtungen der Freien Kulturszene. Sehr verbesserungswürdig ist die Informationspolitik. Die von ihr versprochene Transparenz ist bis heute leider nicht erkennbar. Wir hoffen auf eine grundlegende Änderung in 2015.

5. Was ist für Sie die größte kulturpolitische Herausforderung des kommenden Jahres?

Den Kulturhaushalt zu steigern. Die Sanierung von Oper und Schauspiel wird nahezu ca. 270 Mio € kosten. Diese Investition ist nur vertretbar, wenn nicht nur im Eröffnungsjahr, sondern auch in Zukunft Oper und Schauspiel bundesweit eine Spitzenposition einnehmen. Neben den städtischen Großprojekten und Institutionen muss aber auch deutlich mehr für die unterfinanzierte Freie Szene getan werden.

6. Warum betreiben Sie Kulturpolitik?

Kultur ist für mich eine Herzensangelegenheit und seit meiner frühesten Jugend ein Lebenselixier. Ein Leben ohne Kunst und Kultur ist für mich nicht vorstellbar. Das Engagement ist auch mit Niederlagen verbunden, die aber durch die Erlebnisse und Begegnungen mit den Künstlern aller Sparten vielfach wieder aufgewogen werden.

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