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05.12.2014

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Kommen Verzögerungen bei Bühnensanierung wirklich überraschend?

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Wackerhagen: Dezernentin muss für Transparenz sorgen!
Pünktlich zur Sitzung des Kulturausschusses berichtet die Presse, dass der Eröffnungstermin der Oper wahrscheinlich nicht gehalten werden kann. Skepsis dazu hatte sich schon in der letzten Sitzung entwickelt.

So hat Lorenz Deutsch, Sachkundiger Einwohner für die FDP, auf die fragwürdige Verkürzung der Zeiten für Einrichtung und Probe für die Bühnen aufmerksam gemacht. Diese waren Anfang 2014 noch mit einem Jahr im Zeitplan verzeichnet Der nach langer Pause kürzlich vorgelegte Zeitplan sieht schon nur noch drei Monate dafür vor. Der Eindruck musste sich aufdrängen, dass hier die zukünftigen Nutzer und ihre Bezugszeit von den Planern als Puffer missbraucht wurden.

Ende Oktober wurden Probleme in dieser Hinsicht aber noch abgestritten. Nun scheint diese Taktik an ihr Ende zu kommen und insbesondere die Oper steht vor großen Problemen. Ulrich Wackerhagen, Kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, erklärt dazu:

"Das große Fest zur Eröffnung der Oper wird sich nicht einfach verschieben lassen, weil die Verträge mit internationalen Stars weit im voraus abgeschlossen werden. Hier drohen durch die Umplanung Mehrkosten. Gravierender erscheint aber, dass die Oper ab dem Sommer nächsten Jahres ohne Spielstätte da steht.

Es ist besonders ärgerlich, dass diese Entwicklungen nach der Salamitaktik immer erst kommuniziert werden, wenn es gar nicht mehr anders geht. Dies erschüttert Vertrauen. Probleme können auftauchen, müssen dann aber offen kommuniziert werden, damit frühzeitig und kooperativ an Lösungen gearbeitet werden kann. So entsteht leider der Eindruck, dass die Verwaltung bis auf den letzten Drücker Probleme negiert und schönt.

Die nun wiederholte Katastrophenverkündung über die Presse ist nicht geeignet, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Politik zu entwickeln. Wir haben die Verwaltung schon anlässlich der Kostensteigerung aufgefordert endlich "reinen Wein einzuschenken". Es wird höchste Zeit, dass die Kulturdezernentin die Strategie des Mauerns beendet und transparente und rechtzeitige Informationen sicherstellt."


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