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24.10.2014

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Sterck: Kulturdezernentin muss endlich 'reinen Wein einschenken'

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FDP fordert realistische Kosten- und Zeitpläne für Bühnensanierung
Der heutigen Presse konnte man entnehmen, dass der vom Rat beschlossene Kostendeckel für die Bühnensanierung von 253 Mio. Euro und wohlmöglich sogar der Zeitplan bis zur Wiedereröffnung im November nächsten Jahres nicht eingehalten werden kann. Die Rede ist von schon eingetretener Budgetüberschreitung von mindestens ca. 10 Prozent. Über ein halbes Jahr hat die Verwaltung und die Projektsteuerung die Politik nicht über die Projektentwicklung informiert. Zum kommenden Kulturausschuss haben CDU und FDP in einer gemeinsamen Initiative die Verwaltung dringend aufgefordert, diesen Missstand zu beheben und aktuelle Kosten- und Zeitpläne vorzulegen. Es ist wohl kaum Zufall, dass nun plötzlich im Vorfeld dieser Sitzung neue Zahlen an die Öffentlichkeit gegeben werden.

Diese neuen Zahlen sind besorgniserregend, weil die Verwaltung gerade angekündigt hatte, dass der Terminplan nur gehalten werden könne, wenn die Baustelle in den Drei-schichtbetrieb überführt würde und auch Samstags- und Sonntagsarbeit von den Firmen geleistet werden könne. Entsprechende Maßnahmen hatte Petra Rinnenburger, die Leiterin der Gebäudewirtschaft, im letzten Kulturausschuss angekündigt. Inwieweit diese Beschleunigung der Baumaßnahmen in allen Gewerken erfolgen kann und inwieweit dies wirklich zur Einhaltung der Zeitpläne ausreicht, bleibt fraglich. Hierzu erklärt Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat:

„Dass die im Budget eingeplante Reserve von 10 % der Bausumme schon jetzt um den gleichen Betrag überschritten wurde, ist ausgesprochen bedauerlich. Wir machen uns allerdings große Sorgen, dass die von der Verwaltung angekündigten Beschleunigungs-maßnahmen, die den Terminplan sichern sollen, noch darüber hinaus Zusatzkosten verursachen werden. Dreischicht- und Sonntagsarbeit sind nicht umsonst zu haben! Wir erwarten von der Verwaltung nun transparente und ehrliche Informationen über die zu erwartende Kostenentwicklung. Die bisherigen Beteuerungen, das Projekt bewege sich vollkommen im Plan, sind offensichtlich nicht länger aufrecht zu erhalten. Die Kulturdezernentin muss nun endlich "reinen Wein einschenken" und dafür sorgen, dass realistische Zahlen und Pläne auf den Tisch kommen.“


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