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30.09.2014

FDP-Landtagsfraktion NRW

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Gebauer: VBE legt Axt an Gymnasium und propagiert leistungslose Schule

Landtag Nordrhein-Westfalen
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Vorstellung eines Gutachtens
Der VBE hat ein Gutachten vorgestellt, dass sich für eine erleichterte Gründung von Gesamtschulen und Sekundarschulen ausspricht. Dabei zeigt sich deutlich, dass es weder um Bildungsqualität noch um Berücksichtigung von Elternwünschen geht. „Insbesondere dem ländlichen Raum sollen statt eines vielfältigen Schulangebots und Wahlmöglichkeiten für Eltern integrierte Schulformen als Einbahnstraße übergestülpt werden“, kritisiert Yvonne Gebauer, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.

Mit den Vorschlägen wird die Axt ans Gymnasium gelegt. Die VBE-Forderung, von Eltern massiv nachgefragte Gymnasien im ländlichen Raum in Gesamtschulen umzuwandeln, ist der Frontalangriff auf die Schulform Gymnasium. Gleichzeitig soll in sozialistischer Manier auch noch von tausenden von Eltern getragenen Privatschulinitiativen der Garaus gemacht werden.

„Die Forderung, Sekundarschulen zukünftig zweizügig mit nur insgesamt 48 Schülern zu gründen und gleichzeitig auch den Richtwert an Gesamtschulen herabzusetzen, bedeutet eine massive Benachteiligung anderer Schulformen“, sagt Gebauer. Gutachter und VBE scheint egal zu sein, dass Rot-Grün mit Gesetzesänderungen bereits einseitige Bevorzugungen für integrierte Schulformen bei den Gründungsbedingungen und Klassengrößen zulasten der Gymnasien und Realschulen im Schulgesetz verankert hat. „Auch das Argument, integrierte Schulen bräuchten aufgrund der heterogenen Schülerschaft mehr Parallelklassen für ihre pädagogische Arbeit, wird vom VBE vom Tisch gewischt, wenn es den Weg zur leistungslosen Einheitsschule ebnen hilft“, kritisiert die Schulexpertin.

Mit durchschaubaren Argumenten sollen insbesondere die Gymnasien von innen ausgehöhlt werden. „Zukünftig soll jeder aufgenommene Schüler zu einem Abschluss geführt werden müssen – das bedeutet den Abschied von jeder Leistungsgerechtigkeit. NRW-Abschlüsse werden bald nicht mehr das Papier wert sein, auf dem sie stehen.“

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