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30.10.2008

FDP-Fratkion im Rat der Stadt Köln

Kuratorenstelle zur höheren Wertschätzung von Mäzenen

Die FDP-Fraktion hat folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 13. November 2008 setzen lassen.

Der Rat möge beschließen:

Der Rat beschließt die Einrichtung der Stelle einer ehrenamtlichen Kuratorin bzw. eines ehrenamtlichen Kurators für Mäzene. Das angemessen auszustattende Sekretariat wird im Amt des Oberbürgermeisters angesiedelt. Die Verwaltung wird aufgefordert, die nötigen Haushaltsmittel bereitzustellen.

Zu den Aufgaben der Kuratorin bzw. des Kurators sollen zählen:

1. die Erstellung eines Katasters über die bedeutenden Sammlerinnen und Sammler sowie Leihgeberinnen und -geber der Kölner Museen unter Mitwirkung derer Direktoren und Direktorinnen in Abstimmung mit dem Kulturdezernenten,
2. die Entwicklung eines Netzwerkes zur Betreuung der Sammlerinnen und Sammler, der Leihgeberinnen und -geber und Mäzene,
3. die Entwicklung eines Konzepts zur Gewinnung neuer Mäzene und
4. eine intensive Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Kunst- und Kulturstiftungen in Köln, dem Land NRW und dem Bund.

Begründung:

Die Geschichte der Kunst- und Kulturstadt Köln ist, wie kaum eine andere deutsche Großstadt, geprägt von ihrem bürgerschaftlichen Engagement, dem die Gründung aller Museen in der Trägerschaft der Stadt zu verdanken ist. Die städtischen Sammlungen wurden überwiegend von privaten Sammlern gestiftet oder als Dauerleihgaben oder Leihgaben auf Zeit zur Verfügung gestellt.

Eine Reihe bedeutender Kunstsammlungen Kölner Bürgerinnen und Bürger sind in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend nicht mehr der Stadt Köln, sondern anderen Städten zugewendet worden, die ihren Mäzenen nachhaltig und gezielt die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt haben, um sie langfristig zu binden.

In Köln gibt es kein Konzept für den Umgang mit Mäzenen, obwohl es bereits vom ehemaligen Bürgermeister und Kulturpolitiker Jan Brügelmann gefordert worden ist. Jüngstes Beispiel ist der Erweiterungsbau zum Stadtmuseum, bei dem der Rückzug des Stifterehepaares erst in letzter Minute verhindert werden konnte.

Aus diesem Grunde ist es nach mehreren bedauerlichen Entscheidungen, sich anderweitig zu engagieren, dringend notwendig, die der Stadt bereits verbundenen Mäzene in Köln zu halten, neue Mäzene zu gewinnen und deren Betreuung zu institutionalisieren. Die Stelle einer ehrenamtlich tätigen Kuratorin bzw. eines ehrenamtlich tätigen Kurators für Mäzene aus der Bürgerschaft und das entsprechende Sekretariat sollten im Amt des Oberbürgermeisters angesiedelt sein.

Die Kuratorin bzw. der Kurator sollte mit den Kölner Kultureinrichtungen, insbesondere den Museen, den Fördervereinen, der Kunstszene, der freien Kulturszene, ihren Sammlern, Förderern und Mäzenen vernetzt sein. Er muss Ansprechpartner und Ratgeber für die Bürgerinnen und Bürger sein, die sich bereits als Mäzene engagieren oder künftig engagieren wollen.

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