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15.02.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Betreuung der 10-14 jährigen Kinder und Jugendlichen

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Antrag zur Nachmittagsbetreuung an städtischen Gymnasien und Realschulen für die Ratssitzung am 4. März 2008

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat folgenden Antrag auf die nächste Sitzung des Rates setzen lassen.

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird aufgefordert, ab dem Schuljahr 2008/2009 in Anlehnung an den Ratsbeschluss von März 1999 den weiteren Ausbau der verlässlichen Nachmittagsbetreuung von 10 bis 14-jährigen Kindern an städtischen Gymnasien und Realschulen (SEK I) zur Steigerung der bisherigen Versorgungsquote zu forcieren.
Ziel ist es, an jedem städtischen Gymnasium und jeder städtischen Realschule in Zusammenarbeit mit den Trägern der Jugendhilfe die Einrichtung von 2 Gruppen à 20 Kinder für die Betreuung am Nachmittag sicher zustellen.
Die nötigen Mittel in Höhe von 800.000 Euro sind in den Haushalt 2008 einzustellen.

Begründung:

Im Jahr 1999 wurde im Rat der Beschluss zur Realisierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuungssituation von Kindern im Schulalter verabschiedet, der unter Punkt 2 die Schaffung und Förderung von bis zu 76 Gruppen in Jugendeinrichtungen und Bürgerzentren im Rahmen der Ganztagsangebote für Kinder der SEK I ab dem 1.8.1999 gemäß Anlage 1 „Standards“ beinhaltet.

Weiter heißt es unter Punkt 6:
„... eine Fortsetzung der Maßnahme über das Jahr 1999 hinaus und den weiteren Ausbau der Betreuungsquote zur Steigerung der Versorgungsquote von jetzt 8% in den Folgejahren jeweils vor dem Hintergrund der aktuellen finanziellen Situation ist zu prüfen“.

Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich von mittlerweile 17.450 Plätzen (weiter ansteigend) ist die Nachmittagsbetreuung der Kinder bis zum Wechsel auf eine weiterführende Schule gewährleistet. Ab der weiterführenden Schule stehen Kölner Kinder und deren Eltern jedoch vor einem Problem. Die Betreuungsquote für 10 bis 14-jährige Kinder und Jugendliche am Nachmittag beträgt derzeit an Kölner Gymnasien und Realschulen 3,7 Prozent – das heißt:
Eine Betreuung der Kinder ist ab dem 10. Lebensjahr nicht mehr gesichert. Obwohl durch die Qualitätsoffensive der Landesregierung für Hauptschulen dass Angebot an Ganztagesplätzen gesteigert werden konnte, reicht diese Betreuung für Köln, neben den Plätzen an den Gesamtschulen bei weitem nicht aus.

An Hand der Bevölkerungsprognose der Stadt Köln wird auch hier noch einmal der Bedarf der Nachmittagsbetreuung deutlich. Die Prognose geht bis 2035 unverändert von durchschnittlich 1,23 Geburten je Frau aus. Um Köln zur kinderfreundlichsten Stadt auszubauen, ist eine qualifizierte Nachmittagsbetreuung auch für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren unerlässlich.

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