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24.10.2007

FDP-Kreisverband Köln

Kein Schulunterricht an Samstagen

Der Kreisparteitag hat folgenden Beschluss gefasst, der zum nächsten Landesparteitag eingereicht wurde.

Die Kölner FDP fordert die Landtagsfraktion und die Landesregierung auf, durch die entsprechende finanzielle Ausstattung der Schulträger und durch die Überprüfung der Curricula die Voraussetzungen für einen Schulunterricht im Rahmen einer 5-Tagewoche zu ermöglichen.

Begründung:
Die Umstellung von 13 auf 12 Schuljahre (ab Abiturjahrgang 2013) führt in der Folge zu einem spürbar erhöhten Lernpensum an weiterführenden Schulen, da das verlorene Jahr bei gleicher Qualifikation hinreichend kompensiert werden muss. Für einen Quintaner bedeutet dies z.B. häufig eine Belastung von nunmehr bis zu 32 Wochenstunden. Die Schulministerin schlägt in diesem Zusammenhang die (Wieder-)Einführung des 6-Tage-Unterricht-Modells vor, zu welchem sich Schulen fakultativ entscheiden können.

Das 6-Tage-Unterricht-Modell ist aus mehreren Gründen abzulehnen. Der Erholungswert eines 1-Tag-Wochenendes tendiert, sowohl für Eltern als auch für Schüler und Schülerinnen sowie für Lehrer und Lehrerinnen, gegen Null. Die Langzeitmotivation aufgrund fehlender Erholungsphasen sinkt. Hinzu kommen deutlich gestiegene Fahrtaufwendungen für den Schulweg, insbesondere, wenn sich eine Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs als ineffektiv herausgestellt hat und Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen müssen. Dieser Aspekt gilt besonders für ländliche Regionen. Zusätzlich entstehen erhöhte Hausmeister- und Reinigungskosten.

Hinzu kommt, dass Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen an den Vormittagen der Samstage nicht mehr wahrgenommen werden können und somit ein wichtiger Faktor für die sozialgesellschaftliche Entwicklung (Interaktionsentwicklung) ins Abseits gedrängt wird.

Ein ablehnendes Signal erhält der Erlass auch aus der Bevölkerung. Das Meinungsforschungsinstitut Omniquest hat in einer Befragung herausgefunden, dass 72,5% der Bürgerinnen und Bürger mit Kindern im Haushalt (ab 14 Jahren) den Erlass von Schulministerin Sommer ablehnen, wohingegen jener nur von 22,5% befürwortet wird.

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