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24.07.2007

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Sozialraummanager für Humboldt-Gremberg

Die FDP-Fraktion hat folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 9. August 2007 setzen lassen.

Der Ausschuss möge beschließen:
Die Stadt Köln möge ab 2008 für den Zeitraum von zwei Jahren einen „Sozialraummanager“ für Humboldt-Gremberg beauftragen,
• die Seniorenarbeit im Stadtteil zu koordinieren und voranzubringen,
• das Ehrenamt zu stärken,
• in Kooperation mit den Kirchen und dem Jugendzentrum Gremberg Projekte der offenen Jugendarbeit im Stadtteil Humboldt-Gremberg zu initiieren und
• als Ansprechpartner für die Themen Sicherheit und Sauberkeit im Stadtteil zur Verfügung zu stehen.
Die Finanzierung der Stelle (sozialräumliche Straßensozialarbeit) möge die Verwaltung bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 2008 berücksichtigen.

Begründung:
Der Stadtteil Humboldt-Gremberg muss sich seit Jahren einem enormen sozialen und ökonomischen Integrationsprozess stellen. Der Stadtteil ist geprägt von einer hohen Arbeitslosigkeit, einer hohen Bevölkerungsdichte und einem enormen Strukturwandel. Hierzu gehören der Verlust alter Industriearbeitsplätze und die charakterliche Veränderung des Einzelhandels auf der Taunusstraße. Ein Großteil der Wohnungen entspricht nicht mehr den heute üblichen Qualitätsansprüchen. Es fehlt an Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil.

Der Stadtteil Humboldt-Gremberg steht deshalb vor einer enormen Herausforderung, um sich wieder eine zukunftsweisende Perspektive zu geben. Wichtig wäre es, die Einzelhandelsstraße zu stärken, eine Sanierung des Wohnungsbestandes vorzunehmen und die gesellschaftlichen und ökonomischen Chancen der benachteiligten Bevölkerung zu fördern. Dazu gehört vor allem die Initiierung von ehrenamtlichem Engagement, von sozialer Arbeit für Senioren und Jugendliche.

In seinem Beschluss von November 2006 hat der Ausschuss Umwelt, Gesundheit und Grün ein umfassendes Handlungskonzept für die Bekämpfung der Drogenkriminalität in Humboldt-Gremberg beschlossen. Hierzu gehört u.a. die Verlagerung des Junkie-Bundes. Die Schließung/Verlagerung der Einrichtung ist aber nur ein Anfang und ein wichtiger Schritt, um dem Stadtteil wieder eine Perspektive zu geben. Der Gesundheitsausschuss der Stadt Köln hat in seinem Beschluss die Verwaltung aufgefordert, eine Vielzahl von Maßnahmen einzuleiten. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie regelmäßig über den Sachstand berichtet.

Um die vielfältigen Herausforderungen im Stadtteil Humboldt-Gremberg koordinieren zu können, schlägt die FDP-Fraktion vor, dass die Stadt Köln einen „Sozialraummanager“ beauftragt, der sich um die Probleme vor Ort kümmern kann, der die Aktivitäten von Stadt, Polizei und freien Trägern koordiniert und erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist. Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und die Akteure aus Bürgerverein, Kirchen und sozialen Einrichtungen brauchen einen Ansprechpartner vor Ort, der mit ihnen gemeinsam die drängenden Aufgaben angeht.

Die Stelle des Sozialraummanagers sollte zunächst auf zwei Jahre befristet sein und finanziert werden aus den zusätzlichen Mitteln (eine Millionen Euro), die der Oberbürgermeister für Straßensozialarbeit ab dem Jahr 2008 zur Verfügung stellen will.

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