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22.06.2005

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Initiative für den Finanzplatz Köln

Im Interesse der weiteren positiven Entwicklung des Finanzplatzes Köln im Herzen Europas und um die Stadt Köln als Finanzplatz, neben den wichtigen Finanzmetropolen Frankfurt und München, zu etablieren, hat die FDP-Fraktion folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses setzen lassen.

Der Ausschuss möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, im Rahmen einer Initiative für den Finanzplatz Köln, verstärkt weitere Unternehmen der Banken-, Versicherungs- und Finanzwirtschaft in Köln zu etablieren. Daran sollen insbesondere die wesentlichen Finanzdienstleister und Institutionen der Versicherungswirtschaft mitwirken. Um das Erscheinungsbild und die Attraktivität des Finanzplatzes Köln zu stärken, ist die Kommunikation der wissenschaftlichen Einrichtungen mit dem Finanzdienstleistungsektor zu intensivieren.

Weiterhin sind Maßnahmen zur Stärkung des Erscheinungsbildes des Finanzplatzes in Angriff zu nehmen. Dazu gehört die Veröffentlichung eines Kalenders, in dem einschlägige Veranstaltungen in Köln, aber auch Veranstaltungen im westeuropäischen Einzugsbereich eingestellt sind.

In Köln soll die Weiterentwicklung der wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Infrastruktur durch Vernetzung vorhandener Einrichtungen sowie die Förderung des Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis in besonderem Maße stattfinden. Zudem sollen in Köln ein Finance Research Center sowie eine Business School etabliert werden.

Die Steigerung der Attraktivität des Finanzplatzes Köln als Tor zum Westen soll für die Gewinnung von Spitzenkräften im Wettbewerb mit anderen Standorten und Branchen dienen. Hierzu gehört auch die Schaffung einer mehrsprachigen Community in Köln, um Finanzexperten aus aller Welt nach Köln zu bringen und hier zu integrieren.

Weiterhin soll die Verwaltung den Ausbau und die Verstärkung der Kommunikation für den Venture-Capital-Markt und die Mittelstandsfinanzierung zur Verbesserung der Markttransparenz und Zusammenführung von Kapitalgebern und jungen Wachstumsunternehmen bzw. mittelständischen Unternehmen organisieren.

Begründung:
Für den Wirtschaftsstandort Köln als Tor zum wachsenden Europa ist es unabdingbar, mit dem Wachstum Europas Schritt zu halten. Ziel muss es sein, nicht nur die Position als wichtiger Medienstandort zu halten, sondern auch einen entsprechenden Anteil der immer mehr im Dienstleistungssektor wachsenden Wirtschaft zu gewinnen. Dabei sollte die Positionierung der Stadt als traditionsreicher Finanzplatz für Banken, Versicherungen und weitere Finanzdienstleister als Ausgangspunkt für zukünftiges Wachstum genutzt werden.

Durch diese Neuansiedlung und dem aus dem vorhandenen Kern der Finanzwirtschaft generierten Wachstum erwarten wir einen deutlichen Zugewinn an Arbeitsplätzen in allen Wirtschaftsbereichen Kölns. Hierzu sollte insbesondere auf den vorhandenen Bestand an Versicherungsgesellschaften und Banken Rücksicht genommen und dieser gesichert werden.

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