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01.02.2005

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Gestaltung des Breslauer Platzes

Die FDP-Fraktion hat folgenden Änderungsantrag im Rahmen der Beratung des Antrages der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Sitzung des Rates auf die Tagesordnung setzen lassen.

Beschlussvorschlag:
Der Beschluss wird wie folgt geändert.
1. Der Gestattungsvertrag für den Musical Dome wird bis zum 31.12.2009 verlängert. Sollte sich die Neubebauung des Breslauer Platzes verzögern, wird die Verwaltung beauftragt, den Betreiber des Musical Domes und den Rat darüber unverzüglich zu informieren, um ggf. eine weitere Verlängerung des Gestattungsvertrages bis zum Beginn der Neubebauung zu beschließen.
2. Die Verwaltung legt dem Stadtentwicklungsausschuss im Laufe des Jahres 2005 mögliche Vorschläge für die langfristige Nutzung des Breslauer Platzes (z.B. Standort für „World Trade Center“, Musical Theater, Busbahnhof...) und Vorschläge für die Findung neuer städtebaulicher Alternativen in Abänderung des Wettbewerbsergebnisses von 1992 zur Beschlussfassung vor.
3. Das Beleuchtungskonzept des Musical Domes ist zu überarbeiten, dem dahinterliegenden Dom anzupassen und mit dem Gestaltungsbeirat abzustimmen.

Begründung:
zu 1.: Ziel muss sein, dass der Gestattungsvertrag für den Musical Dome „just in time“ mit dem Beginn der Neubebauung endet, um ohne Zeitverlust die endgültige Nutzung des Geländes angehen zu können. Dabei sollte sich eine Verzögerung der Neubebauung zu Gunsten einer Verlängerung des Gestattungsvertrages auswirken, um unnötige Brachflächen zu verhindern und den Publikumsmagneten Musical so lange wie möglich für Köln wirken zu lassen.
zu 2.: Das Wettbewerbsergebnis von 1992 mit dem „Solitär“ am Rheinufer in direkter Nähe zum Dom kann insbesondere durch die aktuelle Diskussion über die Gebäudehöhenentwicklung in Domnähe als Grundlage für eine Neubebauung des Breslauer Platzes nicht mehr herangezogen werden. Vielmehr ist nach Klärung der künftigen Nutzung ein geeignetes Verfahren zur Findung neuer städtebaulicher Lösungen nötig. Diese Klärung soll durch den Stadtentwicklungsausschuss erfolgen.
zu 3.: Die Entscheidung über die dringend notwendige und durch den Rat bereits mehrfach angemahnte Reduzierung der Beleuchtung am Musical Dome braucht nicht der sehr geschätzten Dombaumeisterin allein übertragen zu werden, denn dafür hat der Rat mit dem Gestaltungsbeirat ein fachkundiges Gremium eingesetzt, dem auch die Dombaumeisterin angehört.

Punkt 1 wurde mit den Stimmen von CDU und SPD abgelehnt. Die Punkte 2 und 3 wurden in den Stadtentwicklungsausschuss verwiesen.


Hier geht es zu der entsprechenden Meldung.

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