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26.09.2002

FDP-Bezirksverband Köln/Bonn

Möllemann das Misstrauen ausgesprochen

Der FDP-Bezirksverband Köln spricht dem Landesvorsitzenden der nordrhein-westfälischen FDP, Jürgen W. Möllemann MdB und MdL, das Misstrauen aus.

Der FDP-Bezirksverband Köln missbilligt den von Jürgen W. Möllemann im Bundestagswahlkampf eingesetzten Flyer. Jürgen W. Möllemann hat durch die bewusste Anknüpfung an seine im Sommer dieses Jahres mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland geführte Auseinandersetzung die Freien Demokraten wiederum den Vorwurf des Antisemitismus provoziert und die Partei gespalten.

Der FDP-Bezirksverband Köln kritisiert, dass Jürgen W. Möllemann trotz mehrfacher Aufforderung bislang keine Klarheit über die Finanzierung der Maßnahme geschaffen hat.

Der FDP-Bezirksverband Köln rügt die Missachtung aller Gremien von Bundes- und Landespartei durch Jürgen W. Möllemann. Jürgen W. Möllemann droht durch seine Alleingänge den Bundesvorsitzenden der FDP nachhaltig zu beschädigen. Sein Appell zur mit Dr. Guido Westerwelle MdB ist unglaubwürdig. Der FDP-Bezirksverband Köln empfiehlt Guido Westerwelle, Jürgen W. Möllemanns Angebot zur Wiederaufnahme der Zusammenarbeit nach unzähligen gescheiterten Schlichtungsversuchen in der Vergangenheit diesmal nicht anzunehmen. Der größte Bezirksverband der Bundesrepublik unterstützt den Bundesvorsitzenden in dieser Führungsfrage ohne jede Einschränkung.

Der FDP-Bezirksverband Köln schlägt den bisherigen stellvertretende Landesvorsitzenden Prof. Dr. Andreas Pinkwart MdB für das Amt des Vorsitzenden des FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen vor.

Der FDP-Bezirksverband Köln ist überzeugt: Andreas Pinkwart kann die Landespartei wieder zusammen führen, die durch die Ereignisse der letzten Monate auseinander getrieben worden ist. Er steht für einen personellen Neuanfang in der nordrhein-westfälischen FDP und für einen Kurs der Leistungsbereitschaft, Weltoffenheit und Toleranz. Seine Seriosität, seine Führungsstärke und die Erfahrungen, die er in 22 Jahren politischer Arbeit gesammelten hat, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortsetzung des Projekts „18“ zwischen Rhein und Weser. Als glaubwürdiger und integrer Landesvorsitzender wird Andreas Pinkwart zusammen mit der erfolgreich arbeitenden FDP-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen die verloren gegangene Perspektive auf einen Politikwechsel in diesem Land zurück gewinnen.

Der FDP-Bezirksverband Köln fordert seine Mitglieder im Landesvorstand sowie seine Abgeordneten im Deutschen Bundestag und im Landtag von Nordrhein-Westfalen auf, diesen Beschluss in allen seinen Teilen aktiv zu unterstützen. Er erwartet von ihnen eine unmissverständliche und klare Positionierung.

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