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06.11.2013

Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes zum Köln Marathon

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat gebeten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Verkehrsausschusses am 5. Dezember 2013 zu setzen.

Der Verkehrsausschuss beschließt:

Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit der Köln Marathon GmbH ein Verkehrs-konzept zu erstellen, das die Beeinträchtigung des Verkehrs in den Tagen vor und nach dem Marathon-Sonntag auf ein Minimum beschränkt. Großräumige Sperrungen schon zwei Tage im Voraus sollen so vermieden werden.

Begründung:

Beim diesjährigen Köln-Marathon am 13. Oktober gab es wieder einen Zieleinlauf direkt am Dom. Dies ist für den Marathon eine deutliche Attraktivitätssteigerung und hat auch zu positi-ven Reaktionen geführt. Für die logistische Vorbereitung hat es allerdings sehr weiträumige Verkehrssperrungen gegeben. Diese sind schon ab 18 Uhr am Freitag vollzogen worden. So waren ab diesem Zeitpunkt sowohl die Zeughausstraße, die gesamte Komödienstraße und auch Unter Sachsenhausen gesperrt, sowie das diese Straßen verbindende Stück der Tu-nisstraße.

Die Folge war ein Zusammenbruch des Verkehrs in der Innenstadt schon am Freitag zur Feierabendzeit bis weit in den Abend. Beispielsweise stand abfließender Verkehr vom Hauptbahnhof noch um 23 Uhr am Freitag im Stau. Gleichzeitig waren große Flächen der abgesperrten Bereiche zunächst nicht in Nutzung, sondern wurden nur frei gehalten. Der Eindruck drängte sich auf, dass es hier den Organisatoren sehr leicht und den Kölnerinnen und Kölnern und ihren Besuchern sehr schwer gemacht wurde.

Möglicherweise lassen sich Erfahrungen des Festkommitees Kölner Karneval nutzen, dem es gelingt, außer zu den unmittelbaren Zugzeiten auf Verkehrssperrungen gänzlich zu ver-zichten. Jedenfalls sollte das organisatorische Konzept des Marathons überarbeitet werden, mit dem Ziel Optimierungsmöglichkeiten für die logistische Abwicklung, z.B. durch Verlage-rung von Funktionsflächen oder die Straffung von Ablaufplänen zu realisieren

Der Zieleinlauf am Dom sollte erhalten bleiben. Für eine bleibende Akzeptanz muss die Or-ganisation im Vorfeld aber deutlich besser werden.

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