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12.09.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Kongresszentrum Köln

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Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Wirtschaftsausschusses setzen lassen:

Während der Jahrespressekonferenz der Kölnmesse am 10.07.2013 hat Oberbürgermeister Roters darauf hingewiesen, dass ein Kongresszentrum in unmittelbarer Nähe der Messe sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Kölnmesse sei. Sicherlich nicht zufällig wurde am 11.07.2013 dem Wirtschaftsausschuss mitgeteilt, welche Bedeutung ein Kongresszentrum hätte.

Bereits am 31.03.2006 wurde durch die Fraktionen CDU und FDP ein Antrag zur Realisierung eines Kongresszentrums in Köln eingebracht, der bedauerlicherweise durch SPD und Grüne abgelehnt wurde.

Da die Verwaltung nun doch Gespräche zur Realisierung des Kongresszentrums mit der Geschäftsführung der Kölnmesse angekündigt hat ,bittet die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Für wie groß hält die Verwaltung den Verlust an Umwegrendite, die in der Mitteilung erwähnt wird (Erträge für die Stadt, die sich in Arbeitsplätzen, Umsätzen und Steuern widerspiegeln), die durch die Ablehnung der Vorschläge des CDU/FDP-Antrages vom 31.03.2006 zur Realisierung eines Kongresszentrums in Köln durch SPD und Grüne entstanden ist?
2. Welchen Wettbewerbsvorteil hätte das Kongresszentrum gegenüber dem bis heute nicht realisiertem WCCB in Bonn, wenn man die Vorschläge des Antrages aus dem Jahr 2006 sofort umgesetzt hätte?
3. Wie beurteilt die Verwaltung die bisherigen Überlegungen von Kölnmesse und Kölnkongress zur Errichtung eines Kongresszentrums?
4. Inwieweit sollte neben der Kölnmesse dann auch Kölnkongress in die Überlegungen eingebunden werden?
5. Warum wird durch die Mitteilung im Wirtschaftsausschuss die Entwicklung in einem PPP-Projekt verdeckt eine Absage erteilt?

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