Köln kann mehr
Sie sind hier: Startseite: Politik:
alle Anträge »

03.04.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Tanzgastspiele retten – städtischen Zuschuss durch Tanz-Euro entlasten

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat gebeten, folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 26.02.2013 setzen zu lassen.

Der Ausschuss möge beschließen:

1. Die Bühnen der Stadt Köln erhalten den Auftrag, auch für die Spielzeiten 13/14 und 14/15 ein Tanzgastspielprogramm umzusetzen, wie es in der Vorstellung eines „Virtuellen Tangastspielprogramms“ vorgeschlagen wurde.

2. Als Finanzierungsbeitrag wird auf alle Kartenverkäufe der Bühnen ein sog. „Tanz-Euro“ erhoben. Ein annähernd deckender Beitrag wäre über die lineare Erhebung von zwei Euro auf jede verkaufte Karte zu erreichen (ca. 275.000 x 2€).Die konkrete Ausgestaltung über die verschiedenen Preisgruppen soll bei Erhalt des Ertragsvolumens der Betriebsleitung überlassen werden.

3. Die Einnahmen aus dem „Tanz-Euro“ sind in der Bilanz separat auszuweisen. Eine eventuell verbleibende Finanzierungslücke wird den Bühnen erstattet.

4. Die Maßnahme wird nicht automatisch über den hier beschlossenen Zeitraum fortgeführt, sondern ist rechtzeitig zu einer Beratung und einem ggf. erneuten Beschluss vorzulegen.

Begründung:

Nach einer Kürzung von 300.000 € zum laufenden Haushaltsjahr sieht der Entwurf für die kommenden Haushaltsjahre 2013/14 die vollständige Streichung der verbleibenden Mittel für Tanzgastspiele in Höhe von 700.000 € vor. Dieses Gastspielprogramm war selbst nur noch die Kompensation für die Streichung einer eigenen Kompagnie (zuletzt „Amanda Miller“). Nun droht dem Tanz an den Bühnen in Köln das vollständige Aus.

Politisch hat die Diskussion um diesen drohenden Verlust gezeigt, dass von allen Parteien das Ende des Tanzes bedauert wird und das Bemühen um den Erhalt angekündigt wurde. Entsprechend wollte für diesen Streichungsvorschlag auch niemand die Verantwortung übernehmen. Weder das Kulturdezernat, noch die Kämmerei, noch das Amt des OB oder die rot-grüne Ratsmehrheit wollen diesen Vorschlag gemacht haben – und doch taucht er im Haushalt auf. Diesen Fehler soll der vorliegende Antrag korrigieren.

Allerdings erkennen wir auch ausdrücklich die Notwendigkeit zur Haushaltskonsolidierung an. Eine Reduzierung des städtischen Anteils an den Kosten von 700.000 € ist wünschenswert. Wir machen dafür den unter Punkt 2 formulierten Vorschlag eines „TanzEuros“. Die dort angeregte direkte Beteiligung der zahlenden Bühnenbesucher (ca. 275.000 / Spielzeit 2011/12 x 2€) durch einen „TanzEuro“ lassen Einnahmen in Höhe von ca. 500.000 € als realistisch erscheinen. Der Antrag formuliert damit eine Zielgröße, die durch die Solidarität des Bühnenpublikums erbracht werden soll. Ob dieser -hier „TanzEuro“ genannte - Beitrag in jeder Preisgruppe in gleicher Höhe erbracht werden soll, oder die günstigeren Karten vielleicht nur mit einem Euro dafür höherpreisige Karten stärker belastet werden, soll der Entscheidung der Betriebsleitung überlassen bleiben.

Ziel dieses Antrags ist es, die Sparte Tanz für Köln zu erhalten. Köln ist neben vielen Institutionen und Initiativen auch Sitz der Hochschule für Musik und Tanz, und beheimatet sehr viele Choreographen und Tänzer. Die Akzeptanz des Tanzes durch das Kölner Publikum wird nicht zuletzt durch die Besucherresonanz der Tanzgastspiele unterstrichen, deren Termine fast durchgängig ausverkauft sind. Wir erwarten deshalb auch eine hohe Akzeptanz dieser Maßnahme von allen Besuchern der Bühnen zum Erhalt dieser Sparte. Der „TanzEuro“ sollte offensiv im Marketing der Bühnen kommuniziert werden.

Begründung der Dringlichkeit:

Der Ablauf der Haushaltsberatungen mit Beschlussfassung im Rat am 30.4. und auch die Spielplanvorbereitung der Bühnen lassen keine Antragstellung zu einem späteren, regulären Sitzungstermin des Kulturausschusses zu. Wir bitten deshalb um Anerkennung der Dringlichkeit in der Sache.

Liberale Webnews

alle Videos »

Videothek

Reinhard Houben, MdB zur Regierungserklärung Wirtschaft und Energie

Aktuelle Highlights

Fr., 20.04.2018 FDP schlägt Dommuseum für Historische Mitte vor Stadtmuseum soll im Zeughaus bleiben Pläne zur Erweiterung des Stadrtmuseums an der Zeughausstraße von 2009
Lorenz Deutsch MdL, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Köln, Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln und Dr. ... mehr
Fr., 20.04.2018 FDP will Ost-West-U-Bahn zur Dürener Straße verlängern Höherer Verkehrswert würde Projekt erst ermöglichen Ost-West-U-Bahn bis Lindenthal
In einer Pressekonferenz im Rathaus erläuterte heute Ralph Sterck, ... mehr
Do., 19.04.2018 Deutsch: Stelle ausschreiben FDP kritisiert Vorgehen der Stadtwerke bei Berufung Börschels Lorenz Deutsch, MdL
Am Dienstagabend überraschte der Vierer-Ausschuss des Aufsichtsrates der Stadtwerke mit zwei Vorschlägen: Die bisher nebenamtlich ... mehr

Termin-Highlights


Di., 24.04.2018, 19:00 Uhr
Stadtbezirksparteitag Innenstadt
Angela Freimuth, MdL
Mit Angela Freimuth, MdL Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen des Stadtbezirksvorstandes lade ich Sie hiermit herzlich zum ...mehr

Mi., 02.05.2018, 20:00 Uhr
Stadtbezirksparteitag Köln-Ost
Reinhard Houben, MdB
Mit Reinhard Houiben, MdB Sehr geehrte Damen und Herren, zum ordentlichen Stadtbezirksparteitag lade ich Sie herzlich ...mehr

Do., 03.05.2018, 20:00 Uhr
FreiGespräch mit Marcel Hafke, MdL
Marcel Hafke, MdL
Familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW Seit Mai 2017 hat sich die Situation der Liberalen in NRW maßgeblich ...mehr

Politik-Highlights

Ralph Sterck, MdR
Rede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, anlässlich der Verabschiedung des städtischen Haushaltes ...mehr

So., 24.09.2017
Bundestagswahl 2017
Am 24. September 2017 war Bundestagswahl Nach der überaus erfolgreichen Landtagswahl in NRW, bei der die Kölner FDP mit 13,8% ...mehr

So., 14.05.2017
Landtagswahl 2017
Am 14. Mai 2017 war Landtagswahl in NRW Mit 13,8% Zweitstimmen holte die Kölner FDP bei der Landtagswahl ein Ergebnis, das ...mehr