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06.03.2013

Konsequenzen aus vermehrten Stromausfällen im Kölner Stadtgebiet

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat gebeten, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des AVR zu setzen.

In den letzten Wochen ist es im Kölner Stadtgebiet vermehrt zu Stromausfällen gekommen. Deutschland liegt zwar bei der Versorgungssicherheit beim Strom weltweit gesehen auf einem der vorderen Plätze und ein Totalausfall über einen längeren Zeitraum ist eher unwahrscheinlich, jedoch ist kaum ein Land so schlecht auf Stromausfälle vorbereitet, wie Deutschland.

Aufgrund der aktuellen Energiewende haben Katastrophenschützer bereits Warnungen über die Möglichkeit längerer Stromausfälle in Deutschland bekannt gegeben. Die Bundesnetzagentur sieht ebenfalls eine Gefahr und auch die Netzbetreiber können keine Blackouts ausschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in Zukunft häufiger zu Ereignissen kommt, die umfangreiche Infrastrukturen der Stromnetzbetreiber zerstören können, wird generell als hoch eingeschätzt.

In diesem Zusammenhang bittet die FDP-Fraktion um Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie beurteilt die Stadt die Gefahr vor zukünftig vermehrten und längeren Stromausfällen in Köln?

2. Inwieweit ist sichergestellt, dass die Feuerwehr, Polizei und andere Sicherheits- und Hilfsinstitutionen in einem solchen Fall durch die Bürger erreicht werden können?

3. Wie lange dauert es, bis bei den städtischen Institutionen wie der Feuerwehr eine entsprechende Notstromversorgung - sofern vorhanden – zu arbeiten beginnt und wie lange halten deren Kapazitäten vor?

4. Inwiefern sind die Notfallpläne der Stadt auf die Möglichkeit häufiger werdender Stromausfälle hin aktualisiert worden und inwieweit kompensieren diese Notfallpläne zumindest teilweise den Zusammenbruch von ärztlicher Versorgung, Erreichbarkeit, Kommunikationsfähigkeit und des Verkehrssystems bei solch gelagerten Stromausfällen?

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