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08.11.2012

Verbesserung des Infektionsschutzes

Flyer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Flyer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Flyer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
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Flyer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet darum, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Gesundheitsausschusses zu nehmen.

Der Gesundheitsausschuss möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Hygieneaufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu unterstützen und

1. in allen Toiletten, die im Einflussbereich der Stadt Köln liegen, entsprechende Aufkleber zu platzieren sowie

2. die zu diesem Thema kostenlos angebotenen Medien für die entsprechenden städtischen Einrichtungen möglicherweise in Form einer Sammelbestellung abzurufen.


Begründung:
Durch einfache Hygienemaßnahmen lässt sich das Risiko von Krankheiten, die über sogenannte Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen werden, deutlich senken. Häufiges und richtiges Händewaschen sowie „richtiges“ Husten und Niesen in die Armbeuge bzw. in ein Einmaltaschentuch sind wichtige Verhaltensempfehlungen, um sich selbst aber auch andere und besonders gefährdete Personen wie Säuglinge und chronisch Kranke vor Infektionen zu schützen.

Viele Krankheitserreger wie die Atemwegsviren verbreiten sich über Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten und Niesen entstehen. Viren und Bakterien können aber auch von konta-minierten (verschmutzten) Flächen wie Türklinken über die Hände an Mund, Nase oder Augen anderer gelangen und so übertragen werden. Durch regelmäßiges Händewaschen können die Infektionsraten von Lungenentzündungen um die Hälfte, die von Durchfallerkrankungen um ein Drittel reduziert werden.

Kinder und Jugendliche sind sowohl aufgrund ihres noch unreifen Immunsystems, als auch aufgrund ihrer zahlreichen sozialen Kontakte und körperlichen Nähe zu anderen Kindern besonders häufig von Infektionskrankheiten betroffen. Akute Atemwegs- und Magendarminfekte zählen zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Zudem tragen Kinder und Jugendliche in erheblichem Maße zur schnellen Verbreitung von Infektionen bei. Da Hygieneverhaltensweisen nicht angeboren sind, müssen sie möglichst frühzeitig im Kindesalter vermittelt werden, um so Eingang in alltägliche Routinehandlungen zu finden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Robert-Koch-Institut und die Bundesärztekammer haben deshalb die Aktion "schütz ich mich - schütz ich dich" zur Ver-besserung des Infektionsschutzes gestartet. Im Rahmen der Aktion wurde eine Vielzahl von Medien entwickelt, die über richtige Händewaschen und „richtiges“ Husten und Niesen in-formieren.

Neben Informationsfaltblättern in vier Sprachen wurden auch drei unterschiedlich gestaltete Medienpakete für Kindertagesstätten, Grundschulen sowie weiterführende Schulen der Sekundarstufe I erstellt. Außerdem werden Aufkleber für die Spiegel in Toiletten bzw. Waschräumen und Aufkleber für die Toilettenkabinen mit altersgerechten Hygienetipps (Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführenden Schulen sowie Bürgerinnen und Bürger) kostenlos (20 je Einrichtung) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es einen kostenlosen Block mit 10 Kopiervorlagen zum Ausmalen mit Hygienetipps für jede Kindertagesstätte.
Die Aktion zur Hygieneaufklärung zu unterstützen, ist ein leichter und kostengünstiger Weg, Infektionserkrankungen und deren Ausbreitung zu verhindern.

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