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17.11.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Linien 106, 132 und 133 nach U-Bahn-Teilinbetriebnahmen

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses setzen lassen:

Der Ausschuss möge beschließen:

Die Verwaltung wird aufgefordert, dem Verkehrsausschuss unter Beteiligung der Bezirksvertretungen Innenstadt und Rodenkirchen mehrere alternative, mit den KVB abgestimmte Betriebskonzepte (Takt, Fahrweg, Verknüpfungen…) für die Linien 106, 132 und 133 nach der Teilinbetriebnahme aus Richtung Norden 2013 bzw. aus Richtung Süden 2014 zur Abstimmung vorzulegen. Dabei sind die entsprechenden Vor- und Nachteile der angebotenen Lösungen bezüglich Fahrgastfreundlichkeit, Betriebskosten, Amortisation der Investitionskosten und Nutzungsintensität für die Teilinbetriebnahmen, Belastung von Severinsviertel und Altstadt durch den Busverkehr usw. darzustellen.

Begründung:

„Stell dir vor, die U-Bahn fährt und alle fahren weiter Bus.“ Dies ist nach bisherigen Informationen die Planung von KVB und Stadtverwaltung für die Interimsphase nach den Teilinbe-triebnahmen der Nord-Süd-Stadtbahn in ihrem nördlichen Ast bis zu Haltestelle Heumarkt/Kapitol zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 und in ihrem südlichen Ast zwischen Rheinuferstrecke und Haltestelle Severinstraße zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014: Die Buslinien 106, 132 und 133 sollen unverändert verkehren.

Was wie ein fahrgastfreundliches Zusatzangebot aussieht, könnte sich schnell zu einem Schildbürgerstreich entwickeln, denn immerhin werden mehrere Millionen Euro investiert, um die U-Bahn bereits vor der Gesamtinbetriebnahme der Strecke teilweise nutzen zu können. Außerdem belasten die verkehrenden Gelenkbusse das Severinsviertel und die Altstadt massiv.

Daher darf es hier kein einfaches „Weiter so“ geben, sondern es muss überlegt werden, wie das Angebot der drei Buslinien durch die parallel verkehrenden U-Bahnlinien in Takt, Fahrweg, Verknüpfungen usw. angepasst werden kann, um für die Fahrgäste attraktiv, für die KVB wirtschaftlich und für die Stadt sinnvoll zu sein. Diesem Ziel dient der eingebrachte Prüfauftrag, um dessen Zustimmung wir bitten.

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