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26.05.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

ICE-Verbindung nach London

Geänderte Resolution zu TOP 3.1.7 FDP-Antrag

Die Fraktion von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben folgenden Ersetzungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 26. Mai 2011 setzen lassen, der so beschlossen wurde.

Beschluss:

Der Rat der Stadt Köln beschließt folgende Resolution.

Schieneninfrastruktur im Knoten Köln ausbauen und ICE-London-Verkehr verträglich abwickeln

Die Einrichtung der ICE Verbindung Frankfurt-Köln-London wird begrüßt. Vor dem Hintergrund bereits bestehender Mängel der Schieneninfrastruktur in und um Köln wird im Zusammenhang mit der Einrichtung der neuen, zusätzlichen ICE-Hochgeschwindigkeitsverbindung erneut der Ausbau des Bahnknotens Köln gefordert.

Darüber hinaus wird die DB aufgefordert, die für die Verbindung nach London notwendigen Sicherheitskontrollen so zu gestalten, dass die ohnehin beengten Verhältnisse im Kölner Hauptbahnhof nicht noch stärker die Abwicklung des Nah- und Fernverkehrs behindern und die Attraktivität der ICE-Verbindungen von Frankfurt nach Lüttich und Brüssel nicht eingeschränkt wird.

Dabei sind die im Rahmen des Rhein-Dom-Projektes unterirdisch vorgehaltenen Kapazitäten für eine Anfahrt von Taxen, Zulieferern, etc. mit in die Überlegung für die Einrichtung eines Check in zu berücksichtigen.

Wir appellieren an die Landes- und Bundesregierung sowie die Deutsche Bahn AG, die weiteren Projektschritte zur Einführung der ICE Verbindung Frankfurt-Köln-London so abzustimmen, dass die Forderungen aus dieser Resolution Berücksichtigung finden und umgesetzt werden.

Begründung:

Die Antragsteller begrüßen grundsätzlich, dass ab Dezember 2013 drei Mal täglich ein ICE von Köln Richtung London und zurück fahren wird. Die neue Verbindung ist als Alternative zum Flugzeug interessant, da die beiden Hauptbahnhöfe in Köln und London im Gegensatz zu den Flughäfen zentral liegen. Autofahrerinnen und Autofahrer sparen den zeitaufwendigen Umstieg auf Bahn oder Schiff bei der Unter- oder Überquerung des Ärmelkanals.

Die neue, zusätzliche Zugverbindung bringt Gäste aus England, Belgien, Niederlande und Frankreich in die Rheinmetropole. Diese Länder gehören zu den wichtigsten touristischen Quellmärkten des Reiseziels Köln. Es ist aber auch eine wichtige Verbindung für den sonstigen Wirtschaftsstandort Köln. Mithin stärkt es den Metropolcharakter Kölns.

Mit Sorge sieht man die zusätzliche Belastung für den Bahnknoten Köln. Wie den Medien zu entnehmen war, muss der Ein- und Ausfahrtbetrieb am Kölner Hauptbahnhof kurzzeitig unterbrochen werden, weil der ICE das komplette Gleisvorfeld kreuzen muss. Ziel der Resolution ist es sicherzustellen, dass Engpässe im Schienenpersonennahverkehr erst gar nicht eintreten.

Zudem würde ein oberirdisch auf Gleis 1 eingerichteter Check in das Gleis für jeweils mehrere Stunden blockieren und Verkehr auf die bereits überlasteten anderen Gleise verdrängen.

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