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12.05.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Neue Perspektiven für Jungen und Männer

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 26.05.2011 setzen lassen.

Der Rat der Stadt Köln möge beschließen:

Moderne Gleichstellungspolitik muss gezielt die Besonderheiten in den Lebensverläufen von Frauen und Männern, von Mädchen und Jungen berücksichtigen. Im Fokus der Gleichstellungspolitik müssen die individuellen Fähigkeiten beider Geschlechter stehen.

In den letzten Jahren sind die Geschlechterrollen in Bewegung geraten. Viele junge Männer sind auf der Suche nach Perspektiven jenseits traditioneller Lebensentwürfe. Eine moderne Gleichstellungspolitik muss diesen Entwicklungen Rechnung tragen und entsprechend erweitert werden.

Die Verwaltung, federführend das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, wird daher aufgefordert, geeignete Maßnahmen und bereits bestehende Projekte zu fördern und weiter zu entwickeln.

Dabei gilt es, die frisch gewonnenen Erkenntnisse der diesjährigen Fachtagung „Kölner Wege für Jungs“ mit einzubeziehen und weitere fachliche Diskussionen zu jungenspezifischen Themen zu fördern und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Weiterhin ist zu prüfen, wie Angebote zur Berufs- und Lebensplanung in den Kölner Schulen, Berufsschulen und Jugendzentren auch geschlechterspezifisch konzipiert und durchgeführt werden können.

Des Weiteren begrüßt der Rat die Einführung eines Boy’s Day nach dem Vorbild des erfolgreichen Girl’s Day.

Im Rahmen der Berufswahl sollen Schulen und insbesondere die Universität zu Köln verstärkt auf die Initiative „Mehr Männer in die Kitas“ aufmerksam machen. Ziel dabei ist es, im Jahre 2015 die EU-Zielmarke von „20 % Männer als Erzieher“ zu erreichen. Darüber hinaus müssen Männer für den Grundschulbereich als Lehrer und Pädagogen gewonnen werden.

Zudem bedarf es in Gesellschaft und Wirtschaft einer Anerkennung und Wertschätzung neuer männlicher Lebensentwürfe. Daher gilt es auch, bei den Kölner Unternehmen stark für flexible Arbeitszeitmodelle zu werben, die von Frauen und Männern gleichermaßen wahrgenommen werden können.

Dem Rat der Stadt Köln wird regelmäßig ein Sachstandsbericht zu den aktuellen und evaluierten Angeboten und Konzepten für Jungen und Männer vorgelegt.

Begründung:

Um die Zukunftsperspektiven von Jungen und jungen Männern im Rahmen einer modernen Gleichstellungspolitik nachhaltig zu verbessern, bedarf es neuer Herangehensweisen und Denkmuster. Besonders wichtig sind hierbei Anstrengungen im Bildungsbereich. Denn Bildung bietet eine große Chance, stereotypische Rollenbilder zu erkennen und zu überwinden.

Erfolgreiche Jungenpolitik muss daher potential- und lösungsorientiert sein. Jungen brauchen Ermutigung und positive Vorbilder. Sie müssen in ihrer persönlichen Entwicklung ge-stärkt und in ihren Kompetenzen gefördert werden.

Kindertageseinrichtungen und Schulen kommt als Bildungs- und Erziehungseinrichtungen eine besondere Aufgabe zu. Hier könnten Jungen von der Anwesenheit männlicher Pädagogen profitieren. Diese könnten Jungen ein erweitertes Spektrum an gelebten Vorbildern bieten und gegebenenfalls das Fehlen männlicher Bezugspersonen in der Familie abfedern. Entsprechend müssen diese Tätigkeitsfelder für junge Männer weiter erschlossen werden.

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