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12.05.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

ICE-Verbindung nach London

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 26.05.2011 setzen lassen.

Der Rat der Stadt Köln möge beschließen:

Der Rat der Stadt Köln begrüßt eine durchgehende ICE-Verbindung Köln-London. Ein Umsteigen in Brüssel zur Sicherheitsüberprüfung der Fahrgäste wird abgelehnt. In diesem Sinne wird der Bedarf für diesen Check am Kölner Hauptbahnhof anerkannt.

Der Rat der Stadt Köln bittet die Deutsche Bahn, bei der weiteren Planung bezüglich des Haltepunktes Köln folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Ein möglicher Zaun zur Abgrenzung des geplanten Start- und Zielbahnsteiges 1 vom restlichen Bahnhof wird abgelehnt. Hier muss eine transparente Lösung z.B. mittels einer Glaswand gefunden werden.
- In der restlichen Zeit, in denen der Bahnsteig nicht für den Londonverkehr benötigt wird, soll er möglichst dem regulären Bahnverkehr zur Verfügung stehen, um die restlichen Bahnsteige zu entlasten.
- Für die Deutsche Bahn sollten die durch diese neue Verbindung erneut offenkundig werdenden Engpässe im Bahnknoten Köln ein weiteres Argument sein, die nötigen Ausbaumaßnahmen voranzutreiben.

Begründung:

Die Einrichtung einer Hochgeschwindigkeitsverbindung auf der Schiene zwischen Köln und London ist eine attraktive und wichtige Investition für die Kölner Wirtschaft. Die neue Verbindung ist als Alternative zum Flugzeug interessant, da die beiden Hauptbahnhöfe in Köln und London im Gegensatz zu den Flughäfen zentral liegen. Autofahrerinnen und Autofahrer sparen den zeitaufwendigen Umstieg auf Bahn oder Schiff bei der Unter- oder Überquerung des Ärmelkanals.

Je schneller die ICE-Verbindung ist, desto erfolgreicher ist sie im Vergleich zu anderen, weniger umweltschonenden Verkehrsträgern. Daher soll die Verwaltung durch den Beschluss aufgefordert werden, bei der Deutschen Bahn darauf hinzuwirken, im Sinne einer möglichst schnellen Verbindung nach London auf einen Stopp in Aachen zu verzichten. Fahrgäste aus dieser Region müssten dann bis Brüssel fahren und dort in den ICE nach London zusteigen.

Die Verwaltung soll gebeten werden, sich bei der DB für eine zügige und kundenfreundliche Realisierung der Planungen einzusetzen. Dabei sind die Belastungen, die durch verschärfte Sicherheitsvorschriften wegen der Nutzung des Eurotunnels zu erfüllen sind, für den Bahnknoten Köln und die Nutzerinnen und Nutzer zu minimieren. Dazu gehört auch, dass zur Abschottung des Zusteigebereichs eine Lösung aus Sicherheitsglas den bisher geplanten Zaun ersetzt.

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