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15.03.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Krematorium in Köln

Die FDP-Fraktion hat folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün setzen lassen.

Das Krematorium wurde 2006 mit dem Ziel saniert, wieder wettbewerbsfähig mit anderen Anbietern zu werden. Als Vorteil wurde die Nähe zu den Menschen angesehen. Später kam auch das Angebot eines „Koppelproduktes“ aus Einäscherung und Waldbegräbnis hinzu, für das Sonderkonditionen angeboten werden.

Seit mindestens 10 Jahren werden die Planzahlen immer wieder sehr hoch angesetzt, um nach dem Kommunalabgabegesetz mit niedrigen Preisen kalkulieren zu können. Das Krematorium macht seit vielen Jahren trotzdem Verluste. So sieht auch der Haushaltsentwurf für 2011 weiterhin Verluste vor. Dies kann für eine nicht-hoheitliche Aufgabe nicht toleriert werden.

Die Subventionierung durch Verlustausgleich führt zu einer Verzerrung gegenüber dem im Rheinland traditionellen Begräbnis im Sarg. Die für den Verlustausgleich notwendigen Mittel fehlen für dringend notwendige Investitionen in die Sauberkeit und Sicherheit sowie den Erhalt der Infrastruktur der Friedhöfe.

Die Presse gibt viele Hinweise darauf, dass Krematorien profitabel sein können. So ist für das Krematorium Bielefeld im Internet für 2007 ein Jahresüberschuss in Höhe von 10% des Umsatzes zu finden. Die Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau berichtete am 26.3.2010 für das Krematorium Wiesbaden auch vom Umkehren eines Abwärtstrends.

In diesem Kontext bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

1.) Inwieweit hat sich in den vergangenen 5 Jahren die geplante und die reale Auslastung sowie geplanter und realer Umsatz des Krematoriums entwickelt?

2.) Inwieweit haben sich in den vergangenen 5 Jahren die Betriebskosten, Abschreibungen und Wiederbeschaffungswerte des Krematoriums entwickelt?

3.) Wie will die Stadt beim Krematorium in 2011/2012 signifikante Gewinne erwirtschaften, deren Abführung einen Beitrag zu Sicherheit und Sauberkeit auf den Friedhöfen leistet?

4.) Inwieweit sind bereits, auch mit externem Know-how, andere Geschäftsmodelle untersucht worden?

5.) Inwieweit kann sich die Verwaltung erklären, dass im Gegensatz zur Stadt Köln andere Kommunen kostendeckend in diesem Segment wirtschaften?

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