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24.08.2009

Wahlprüfsteine des Kölner Jugendrings

Kommunalwahl 2009
Jugendliche fragen –
PolitikerInnen antworten


Eine Aktion des Kölner Jugendrings

1. Wieviel Geld wollen Sie in die Verbesserung der räumlichen und personellen Ausstattung von Bildungsstätten investieren?

Wenn es die Haushaltslage der Stadt Köln zulässt, möchte die FDP 50 Millionen Euro in die räumliche und personelle Ausstattung von Bildungsstätten investieren.

2. Wie stehen Sie zum dreigliedrigen Schulsystem?

Die FDP möchte das dreigliedrige Schulsystem erhalten, um eine individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers zu gewährleisten.

3. Wie setzen Sie sich für mehr Ausbildungsplätze ein?

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln trägt selbst dazu bei, indem die Liberalen selbst ausbilden. Jeder der Interesse hat eine Ausbildung zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann zu beginnen, kann sich gerne bewerben.

4. Was tun Sie für die Chancengleichheit von HauptschülerInnen?

Damit wir mehr Chancengleichheit für die junge Generation schaffen, startete die Landesregierung von FDP und CDU die Initiative Sprachförderung bereits vor der Einschulung. So muss jedes Kindergartenkind ein Jahr vor der Einschulung zum Sprachtest. Falls Auffälligkeiten erkennbar sind, werden diese Kinder speziell gefördert. Ein Schritt in Richtung Chancengleichheit.

5. Was tun Sie, damit der öffentliche Raum auch für Kinder und Jugendliche nutzbar und attraktiv ist?

Wir setzen uns speziell für Jugendplätze ein, die gemeinsam mit Kölner Jugendlichen gestaltet werden sollen.

6. Was tun Sie für den Ausbau und die Renovierung der städtischen Bolzplätze?

Die FDP möchte in jedem Stadtbezirk einen Bolzplatz zum Kicken anbieten und darüber hinaus Fußballplätze mit Rasenspielfläche versehen.

7. Wie wollen Sie die haupt- und ehrenamtliche Jugendarbeit finanziell, personell und räumlich unterstützen?

Wenn es die Haushaltslage der Stadt Köln zulässt, möchte die FDP mehr Mittel in die räumliche und personelle Ausstattung von Jugendarbeit investieren.

8. Was tun Sie gegen Kinderarmut und die soziale Spaltung der Stadt?

Die FDP setzt sich seit längerem für das Baby-Willkommens-Paket in Köln ein, um jungen Familien von der Geburt ihres Kindes an zu unterstützen.

9. Was tun Sie für Integration und gegen Rassismus?

Die FDP sieht die Sprache als Schlüssel zur Integration. Daher setzen wir auf Sprachförderung bereits im Kindergarten. Um rassistischem Gedankengut entgegenzuwirken, nitiierte die FDP-Fraktion im Rat der Stadt eine Stelle zur Aufklärung von Links- und Rechtsextremismus.

10. Was tun Sie gegen Gewalt an Schulen und in der Stadt?

Wir setzen uns für mehr Schulpsychologen vor Ort ein, unterstützen das Kölner Streetworker Modell und setzen zudem auf Anti-Agressions-Training bei nachgewiesenen Strafauffälligkeiten.

11. Warum ist KVB-Fahren in Köln so teuer?

Da die Betriebskosten der KVB unverhältnismäßig hoch sind, werden diese auf die Ticketpreise umgelegt. Zudem macht die KVB Verluste, anstatt Gewinne.

12.Wann wird Kindern und Jugendlichen zugetraut, sich demokratisch zu beteiligen?

Wir halten es für richtig, dass Kinder und Jugendliche bereits während ihrer Schulzeit z.B. in der Schülervertretung Verantwortung übernehmen können und lernen, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Bei den jungen Liberalen kann man sich z.B. ab dem 14. Lebensjahr politisch engagieren, bei der FDP mit 16. Das Wahlrecht mit 16 bei den Kommunalwahlen halten wir für richtig, jedoch setzen wir uns dafür ein, dass die Jugendlichen auch das aktive Wahlrecht erhalten, also selbst für ein Amt kandidieren dürfen.

13. Wieviel verdienen Sie?

Als Jugendpolitische Sprecherin erhalte ich als Aufwandsentschädigung pro teilgenommener Sitzung 35 Euro. Die Sitzungen finden einmal im Monat statt, wobei in den Ferienzeiten nicht getagt wird.

14. Was tun Sie, um jungen Menschen Politik näherzubringen?

Da ich selbst erst 26 Jahre alt bin und seit 7 Jahren politisch aktiv bin, unterhalte ich mich intensiv mit Freunden, Bekannten, Studierenden und bringe über persönliche Gespräche die Politik der jungen Generation näher.

15. Was wäre Ihr erstes Ziel, wenn Sie gewählt werden?

Die Einrichtung eines Jugendtreffs im Stadtteil Poll (Köln-Porz).

Die Fragen beantwortete Sylvia Laufenberg.

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